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Zuchtphilosophie oder: Wie es begann!
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Wir schreiben das Jahr 1986, die Tochter ist vier (in Ziffern:4) Jahre alt und ihr Wunsch lautet: „Ich will ein Pony!“ Was tun Eltern nicht alles für ihre Kinder, insbesondere Väter für die Töchter! Nach langer Überlegungsphase stellte sich die Frage: Welche Rasse??

Die Entscheidung: Ein Shetlandpony. Da die Eltern schon reichlich Erfahrungen mit dem englischen Typ dieser Rasse gesammelt hatten, sollte es ein Shetland sein, dass im sportlichen Typ (so die damalige Rassebezeichnung) stand. Unser erstes (sportliche) Shetlandpony wurde vom Gestüt Grober, Clus, gekauft. Ihr Name: Bunny.

      

Schnell erkannten wir, dass ein Pferd nicht gerne alleine ist. Eine weitere Stute wurde erstanden. Weil die Daseinsberechtigung von Stuten auch in der Fortpflanzung besteht, wurden weite Wege zu Hengsten in Kauf genommen. Die ersten Fohlen waren da! Die Tochter engagierte sich voll in die Ponyzucht. Also wurde der erste Hengst eingestellt, es war Jagdfieber.

 

Inzwischen wurde die Blutführung der sportlichen Shetlands in Deutschland immer enger. Wir meinten mit Boss  einen Ausweg gefunden zu haben. Später stellte sich jedoch heraus, dass diese B-Hengstlinie mehr J-Blut enthält als Hengste der eigentlichen J-Linie. Als Ausweg aus diesem Dilemma wurden im Februar 1993 zwei Hengste und 6 Stuten – davon 3 tragend – aus renommierten Zuchten der USA importiert.

 

Zwischenzeitlich hatten wir mit den Kapriolen der deutschen Zuchtverbände zu kämpfen. Die Größen der sportlichen Shetlands wurden immer wieder neu definiert, Verbandsvorstände machten ihr eigenes Interesse zum Verbandsinteresse, es erfolgte u. E. keine strikte Trennung mehr zwischen Einzelinteresse und Verbandsinteresse, den amerikanischen Shetlands wurde – fälschlicherweise – immer angedichtet, dass sie Hackney-Einkreuzungen aufwiesen!  Auch waren die Konsequenzen eines EU-einheitlichen Rassestandards erkennbar.

 

Unsere Entscheidung war: Back to the Roots! Statt in Deutschland in der zersplitterten Shetty-Szene aufgerieben zu werden, entschlossen wir uns, die Amerikanischen  Shetlands – soweit möglich – reinblütig zu züchten. Dies geschieht mit den Papieren der American Shetland Pony Club (ASPC) in Morton/USA. Wir als Züchter entscheiden, welche Hengste und Stuten eingesetzt werden, kein Zuchtleiter macht Vorschriften! Denn: Wir müssen unsere Tiere vermarkten, also werden wir allein schon aus Eigeninteresse auf marktfähige Anpaarungen achten.

 

Mittlerweile lassen die Amerikaner auch nicht mehr jedes in Deutschland gezogene Shetlandpony als Classic-American Shetland zu. Für die Tiere, die keinen 3-Generationen-Nachweis mit ASPC-Papieren erbringen, ist ein neues Zuchtbuch eingerichtet worden - das ASPIR (American Shetland Pony International Registry). Wir züchten weiterhin mit den Originalpapieren des ASPC, wir züchten weiterhin Classic American Shetlands in Reinzucht, ohne Hackneyeinkreuzung, ohne Tigerscheckenblut. Wir züchten den Foundation-Typ - das reinrassige Classic American Shetland!

 

Hierbei streben wir an, dass die Tiere ein Stockmaß von ca. 106 bis 110 cm erreichen, charakterfest sind, ein gutes Gangvermögen haben, auch für Kinder geeignet sind. Die Ausbildung erfolgt unter dem Reiter und vor der Kutsche. Wichtig für uns ist der tägliche Kontakt und die regelmäßige Arbeit mit den Classic American Shetlands.







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